Tolle Erfolge bei Schw. Rapidturnier in Königsbrunn

Auch dieses Jahr richtete der SK Königsbrunn wieder ein Turnier der schwäbischen Rapidserie aus. Knapp 140 Kinder und Jugendliche fanden sich im Turniersaal ein und sollten in den vier Altersklassen U10, U12, U14 und U18 die Meister des ersten Rapidturnieres ermitteln. Zugleich wurden auch die Mittelschwäbischen Schnellschachmeister ausgespielt.

Die größte Sensation landete dabei Peter Fischer in der U10. Er konnte ein tolles Turnier spielen und am Ende sogar 6 Punkte aus 7 Runden erzielen. Mit dieser großartigen Punktausbeute erreichte er (nach verlorenem Stickkampf!) Platz 3 in der Gesamtwertung und ließ einige starke Kontrahenten hinter sich. Natürlich wurde er damit auch bester mittelschwäbischer Teilnehmer und sicherte sich deshalb den Mittelschw. Schnellschach-Titel. Peter konnte sich daher gleich über zwei Pokale und zwei Urkunden freuen! Weiter so!

Leon trat in der U12 an. Er zeigte erneut gute Ansätze, schöpfte sein Potential aber leider nicht aus und musste sich mit 3 Punkten zufrieden geben. Beim nächsten Mal wird es sicher wieder zu einem besseren Ergebnis reichen.

Julian ging in der U14 an den Start. Er erzielte am Ende 4 Punkte und belegte einen ordentlichen 10. Platz. Häufig hatte er Schwierigkeiten mit der kurzen Bedenkzeit und konnte deshalb seine gute Spielstärke nicht immer voll ausschöpfen.

In der U18 gingen Pascal, Marcel und Jonathan an den Start. Das Teilnehmerfeld war wieder sehr stark besetzt. Alle drei Spieler kämpften sich in das Turnier hinein und erreichten am Ende jeweils 3 Punkte. Pascal hatte die beste Zweitwertung und ließ damit sogar alle mittelschwäbischen Vertreter hinter sich. Damit konnte er sich den Mittelschw. Schnellschach-Titel sichern.

Abschließend kann die Klosterlechfelder Schachjugend auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken und freut sich auf die nächsten Aufgaben.

 

Peter Fischer und Pascal King

Alexander King

 

4. Königsbrunner Jugend Rapid-Turnier um den Augusta-Bank-Pokal

Am Samstag den 16.02.2019 fand das 4. Königsbrunner Rapidturnier statt.
Wir waren mit insgesamt 6 Spielern am Start.
 
Eine herrvorragende Leistung zeigte dabei Peter Fischer in der U-10, der mit 6 Punkten
sensationell den 2. Platz belegte und sich nur einmal geschlagen geben mußte.
Spitze, Peter weiter so!!!!
 
In der U-12 war Leon Olfert am Start. Leider erwischte Leon keinen guten Tag und
belegte bei 3 Siegen und 4 Niederlagen nur den 30. Platz. Bei den riesigen Potenzial was
Leon hat, wäre sicher mehr drin gewesen.
 
In der U-14 zeigte Julian Dietrich eine solide Leistung und belegte mit 4 Punkten aus 7 Partien
einen guten 10 Platz.
 
In der U-18, zeigte sich wieder, das wir zur Zeit mit den anderen Kreisen nicht mithalten können. Pascal King war mit 3 aus 7, bester Mittelschwabe und belegte den 15. Platz.
Jonathan Weber und Marcel King, erkämpften ebenfalls 3. Punkte und belegten die Plätze 18 und 19.
 

Ergebnisse U-10

Rang Teilnehmer TWZ Attr.Verein/Ort S R V Punkte Buchh SoBerg 1. Steinberger,Michael 926 SF Augsburg 6 0 1 6,0 31,0 25,50 2. Blodig,Vincent 1031 TV Riedenburg 6 0 1 6,0 30,0 24,00 2. Fischer,Peter SK Klosterlechfeld 6 0 1 6,0 30,0 24,00 4. Brunauer,Simon 1227 SK Marktoberdorf 5 1 1 5,5 33,5 24,75 5. Rempel,Alexander 1126 SF Augsburg 5 1 1 5,5 32,5 23,75 6. Syrchin,German 767 Post-SV Memmingen 5 0 2 5,0 33,5 22,00 7. Medvedev,Michael 758 SK Rochade Augsburg 5 0 2 5,0 30,5 19,00 8. Hartl,Maximilian TSV Landsberg 5 0 2 5,0 24,0 15,00 9. Weber,Jan-Eric SK Rochade Augsburg 4 1 2 4,5 29,5 16,25 10. Egger,Marius SK Rochade Augsburg 4 1 2 4,5 28,0 14,75 11. Henze,Benjamin SK Rochade Augsburg 4 1 2 4,5 27,5 16,25 12. Albrecht,Timo 823 Post-SV Memmingen 4 1 2 4,5 27,5 14,75 13. Etrich,Marius SK Königsbrunn 4 1 2 4,5 24,5 13,25 14. Maas,Julian TSV Landsberg 4 0 3 4,0 32,5 16,50 15. Prinzen,Per Henrik 720 SC Tarrasch München 4 0 3 4,0 30,0 13,00 16. Reinhardt,Tjard SC Türkheim/Bad Wörishofen 4 0 3 4,0 26,5 11,00 17. Yutthasak,Prasoet SF Augsburg 4 0 3 4,0 25,0 12,00 18. Matthes,Peter SK Königsbrunn 4 0 3 4,0 24,5 10,50 19. Mayr,Ambrosius TSV Wertingen 4 0 3 4,0 24,0 9,00 20. Asatov,Aleksandr SK Krumbach 4 0 3 4,0 23,0 11,00 21. Rothbauer,Timo SK Kriegshaber 4 0 3 4,0 23,0 10,00 22. Leitner,Jonas SC Schwabmünchen 4 0 3 4,0 21,5 10,00 23. Weber,Samuel SK Rochade Augsburg 3 1 3 3,5 27,5 9,75 24. Pilipovic,Elvin SF Augsburg 3 1 3 3,5 23,5 9,75 25. Hoser,Sebastian vereinslos 3 1 3 3,5 18,0 7,25 26. Vukovic,Lukas SK Rochade Augsburg 3 0 4 3,0 29,5 10,50 27. Boll,Dominic SF Augsburg 3 0 4 3,0 27,0 9,50 28. Blodig,Antonia TV Riedenburg 3 0 4 3,0 26,0 8,50 29. Nikoloski,Daryan vereinslos 2 2 3 3,0 23,0 8,25 30. Martin,Lilly SK Königsbrunn 3 0 4 3,0 22,0 6,00 31. Bolkenius,Lucas SK Kriegshaber 3 0 4 3,0 21,0 6,00 32. Mairoser,Benjamin SF Augsburg 3 0 4 3,0 20,0 7,00 33. Weckerle,Philipp SF Augsburg 3 0 4 3,0 20,0 6,50 34. Sautner,Danny SF Augsburg 3 0 4 3,0 19,0 5,50 35. Essick,Simon SF Augsburg 2 2 3 3,0 17,5 5,25 36. Rothbauer,Jonathan SK Kriegshaber 2 1 4 2,5 23,5 5,00 37. Schabert,Sophia SF Augsburg 2 1 4 2,5 22,0 7,75 38. Jofer,Sophia SF Augsburg 2 1 4 2,5 22,0 6,25 39. Rosskopf,Felix SV Thierhaupten 2 1 4 2,5 14,5 2,50 40. Scholich,Fabio SC Schwabmünchen 2 0 5 2,0 25,0 4,00 41. Schüßler,Fedor SK Königsbrunn 1 2 4 2,0 22,0 6,00 42. Duleski,Kadir SF Augsburg 2 0 5 2,0 20,0 3,00 43. Beiz,Nikita SK Königsbrunn 1 2 4 2,0 19,5 4,00 44. Mairoser,Michael SF Augsburg 1 2 4 2,0 18,0 2,00 45. Schabert,Dominik SF Augsburg 1 1 5 1,5 20,5 3,75 46. Singl,Thomas vereinslos 1 1 5 1,5 20,5 3,25 47. Harting,Pascal SF Augsburg 1 0 6 1,0 20,0 0,00 48. Trawinski,Leo SK Königsbrunn 1 0 3 1,0 14,0 2,50

 

Ergebnisse U12

 

Ergebnisse U14

 

Ergebnisse U18

Kein Happy-End für die I.

Als Tabellenletzter mussten wir in der 6. Runde der Regionalliga Süd-West bei der stark favorisierten 3. Mannschaft von Bayern München antreten.

Unser Gegner zeigte dabei mannschaftliche Geschlossenheit und alle Spieler trugen ein „Mia san mia“ Trikot des Hauptvereins.

Wir hielten anfangs gut dagegen. Kevin Steffen gewann seine Partie, Stefan Winterkamp spielte remis und Manuel Milling verlor. Bei dem Zwischenstand von 1,5-1,5 hätte jeder Buchmacher auf einen Mannschaftssieg von uns getippt: Lorenz Heinrich und Pawel Poniatowski hatten deutliche Stellungsvorteile und alle anderen Bretter standen zumindest ausgeglichen. Leider aber setzte sich im weiteren Spielverlauf die DWZ-Übermacht der Gegner durch und nur noch Lorenz schaffte ein Remis.

Am Ende gab es somit die anfangs erwartete deutliche Niederlage und es bleibt die Erkenntnis, dass ein Spiel erst zu Ende ist, wenn alle Partien gespielt sind.

6. Runde am 2/3/19

3 FC Bayern München 3 DWZ ELO SK Klosterlechfeld 1 DWZ ELO 6 – 2
1 1 Zwanzger, Johannes, Dr. 2283 2263 1 King, Alexander 2048 2075 1 – 0
2 2 Kornitzky, Tino 2043 2133 2 Poniatowski, Pawel 2065   1 – 0
3 3 Ciaffone, Daniel 2096 2124 3 Hornung, Hans, Dr. 1926 2007 1 – 0
4 4 Schöneich, Matthias 2119 2256 4 Steffen, Kevin, Dr. 2054 2155 0 – 1
5 8 Braun, Thomas, Dr. 2025 2089 8 Heinrich, Helmut 1878   ½ – ½
6 10 Loos, Stephan 2026 2113 7 Winterkamp, Stefan 1886   ½ – ½
7 11 Dirmeier, Carolin 1926 1934 8 Heinrich, Helmut 1878   1 – 0
8 15 Kramer, Colin 2034 1943 13 Milling, Manuel 1722 1812 1 – 0
Schnitt: 2069 2106 Schnitt: 1932 2012  
6. Runde am 2/3/19
1 SC Sendling 1 SC Garching 3 5 – 3
2 MSA Zugzwang 2 SC Türkheim/Bad Wörishofen 1 4 – 4
3 FC Bayern München 3 SK Klosterlechfeld 1 6 – 2
4 SK Rochade Augsburg 1 SC Haar 1 3½ – 4½
5 SF Augsburg 1 SC Roter Turm Altstadt 1 5 – 3

Regionalliga Süd-West     2018/2019

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. SF Augsburg 1 **   5 5     10 – 2 28.0 – 20.0
2. MSA Zugzwang 2 **   6     5 6 4 9 – 3 30.0 – 18.0
3. FC Bayern München 3   ** 5   2 4   6 9 – 3 26.0 – 22.0
4. SC Haar 1   2 3 **   5   4 7 – 5 24.0 – 24.0
5. SC Sendling 1     ** 5   2 6 – 6 24.0 – 24.0
6. SC Garching 3     3 3 **   6 – 6 23.0 – 25.0
7. SC Roter Turm Altstadt 1 3 3 6     ** 4 7   5 – 7 26.5 – 21.5
8. SK Rochade Augsburg 1 3 2 4 6   4 **     4 – 8 22.5 – 25.5
9. SC Türkheim/Bad Wörishofen 1   4   1   ** 5 3 – 9 19.5 – 28.5
10. SK Klosterlechfeld 1   2 4     3 ** 1 – 11 16.5 – 31.5

 

 

Mittelschwäbischer Meister im Mannschaftsblitz

Am 27.01.2019 wurde die schwäbische und zugleich die mittelschwäbische Mannschaftsblitzmeisterschaft in Landsberg ausgespielt.

Wir waren mit einer Mannschaft vertreten und wollten in der Aufstellung Alexander King, Hans Hornung, Manuel Jahn, Manuel Milling und Georg Müller das Minimalziel „mittelschwäbischer Meister“ erreichen.

Am Ende stand eine ausgeglichene Punktebilanz und ein 7. Platz bei 12 teilnehmenden Mannschaften. Nachdem keine andere mittelschwäbische Mannschaft vor uns platziert war, sind wir unserem Namen als Seriensieger im mittelschwäbischen Mannschaftsblitz erneut gerecht geworden.

Schwäbische Mannschaftsblitzmeisterschaft 2018/19  in Landsberg 27.01.2019

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 11. Runde im 2. Durchgang

1.TSV Haunstetten                                                42-2     68.0

2.SK Marktoberdorf I                                           33-11    60.0

3.SK Rochade Augsburg                                      33-11     58.5

4.SC Kempten 1878                                              31-13     52.5

5.SK Mering1                                                          27-17     56.0

6.SK Kriegshaber I                                                 27-17    52.5

7.SK Klosterlechfeld                                               22-22   45.0

8.SK Königsbrunn                                                  18-26     36.0

9.SK Marktoberdorf II                                            11-33    34.5

10.SK Kriegshaber II                                               11-33    31.0

11.SC Schwabmünchen                                           6-38    19.5

12.TSV 1882 Landsberg                                           3-41    13.5

U-14 Mannschaft wird Dritter bei der Schwäbischen

Bei der schwäbischen U14-Mannschaftsmeisterschaft mussten wir in den beiden ersten Runden gegen die Anwärter auf den Titelgewinn antreten. Die Spiele gegen Leipheim und Schachfreunde Augsburg endeten wie erwartet mit deutlichen Niederlagen.

In der 2. Hälfte des Turnieres hatten wir es dagegen mit Gegnern auf unserer Augenhöhe zu tun und Kriegshaber und Rochade Augsburg wurden jeweils mit 3-1 besiegt.

In der Endtabelle konnte die Mannschaft und eingesetzten Spieler Ida Winterkamp, Julian Dietrich, Philipp Wittek, Simon Kuhn, Leon Olfert und Peter Fischer mit dem erreichten 3. Platz sehr zufrieden sein

4. Runde am 1/26/19

2 SK Kriegshaber DWZ SK Klosterlechfeld DWZ 1 – 3
1 1 Schönau, Paul 825 1 Winterkamp, Ida 913 0 – 1
2 2 Schmidt, Dennis 785 2 Dietrich, Julian 1047 0 – 1
3 4 Frank, Niels Lorenz   3 Witek, Philipp 769 – – +
4 6 Gerber, Tim 754 5 Olfert, Leon 730 1 – 0
Schnitt: 788 Schnitt: 864  

5. Runde am 1/26/19

1 SK Klosterlechfeld DWZ SK Rochade Augsburg DWZ 3 – 1
1 1 Winterkamp, Ida 913 1 Kudria, Benno 1512 0 – 1
2 2 Dietrich, Julian 1047 3 Weber, Eric 994 1 – 0
3 3 Witek, Philipp 769 5 Reuter, Nicolas 799 1 – 0
4 5 Olfert, Leon 730 11 Vu, Robin 755 1 – 0
Schnitt: 864 Schnitt: 1015  

U14     2018/2019  Hauptgruppe

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 MPkt BPkt
1. VfL Leipheim 1898 ** 3 4 4 4 8 – 0 15.0 – 1.0
2. SF Augsburg 1 ** 4 3 3 6 – 2 11.0 – 5.0
3. SK Klosterlechfeld 0 0 ** 3 3 4 – 4 6.0 – 10.0
4. SK Kriegshaber 0 1 1 ** 2 1 – 7 4.0 – 12.0
4. SK Rochade Augsburg 0 1 1 2 ** 1 – 7 4.0 – 12.0

Regionalliga Süd-West im Abstiegskampf gegen Türkheim/Bad Wörishofen 3,0 :5,0 verloren

Wir haben am 25. Nov. 2018 die Schachfreunde von Türkheim/Bad Wörishofen im dritten Mannschaftskampf der Regionalliga Süd-Westerwartet. Stefan begrüßte die Gäste mit Hinblick auf die Wichtigkeit dieses Mannschaftskampfes, weil beide Mannschaften um das Verbleiben in der Regionalliga spielen, wie auch die beiden ersten Runden zeigten.

Die Gemeinde Klosterlechfeld hat dabei den Sitzungssaal renoviert, was die für Schachspiele hervorragende Lokalität noch besser machte. Also „am Geläuf“ lag’s nicht, wie dann der Mannschaftskampf verlaufen ist.

Stefan Hoffmann spielte Ersatz am Brett 8 und lieferte eine grundsolide Partie. Da Schwarz den Abtausch der Damen forcierte, einigten sich die Spieler bei völlig gleichstehender Stellung auf ein Remis.

Alexander am Spitzenbrett spielte mit Schwarz sehr gekonnt auf dem Damenflügel und wehrte zugleich die weißen Angriffschancen nachhaltig ab. Sein Bauerngewinn war leider nur temporär, so dass im Turm-Leichtfiguren das Spiel verflachte, zumal nur noch auf der Königsseite beidseitig Bauern verblieben war. Auch hier einigte man sich nach diesem harten Kampf auf ein Remis.

Hans an Brett 2 stand gegen ein Igelsystem sehr lange gleichwertig. Erst als er im Endspiel jeweils ein Turm und eine Leichtfigur plus Bauern einen Bauern verlor, war die Stellung letztendlich nicht mehr zu halten. Anders als auf Brett 1 war nämlich ein entfernter Freibauer für seinen Gegner entstanden, was dann zu einem Figurenverlust führte. Hans musste aufgeben.

Kevin an Brett 3 stand in der Eröffnung unter Druck,weil Weiß einen Bauern durch eine Fesselung belagern konnte. Kevin befreite sich aus dieser positionellen Umklammerung durch Damentausch. Wie so oft in solchen Stellungstypen, kann dann der Verteidiger eine neue Dynamik entfalten. Hier gab es dann am Ende nur eine offene Turmlinie, so dass beide Stellungen neutralisiert waren. Auch hier einigten sich die Spieler auf ein Remis, nachdem sich der „Pulverdampf verzogen hatte“.

Lorenz an Brett spielte in der Eröffnung auf eine Haltestellung, um nicht durch zu frühe Aktivitäten „Löcher“ zu schaffen. Es entstand in der Eröffnung eine Stellung, die Schwarz mehr Möglichkeiten bot, eine günstige Öffnung vorzunehmen. Lorenz hatte das Stellungsglück, dass er zunächst mit seiner Dame Drohungen auf dem Damenflügel aufbauen konnte. Dies wirkte sich aber erst aus, als sein Gegner einen taktischen Witz zu spät erkannte und deswegen eine Figur verlor. Lorenz wäre die verbleibenden gegnerischen Drohungen sicher ab und somit konnte er die Mehrfigur sicher verwerten. Per Saldo war es ein glücklicher Sieg, da die Position von Schwarz bis zum Figurenverlust besser war.

Stefan als unser Mannschaftsführer kam an Brett 6 erst unter Druck, nachdem auf f4 von Schwarz ein unerwartetes (Schein-)Figurenopfer kam. Dies führte in Folge dazu, dass ab diesem Zeitpunkt laufende neue Drohungen entstanden, insbesondere weil der eigene Springer auf f3 nach dem Abzug Se5 von Schwarz durch den Lb7 und weißen König auf g2 gepinnt war und auch auch nach dem Damentausch gepinnt blieb. Diese „hässliche“ Fesselung führte dazu, dass dann auch noch der schwarze Turm nach h2 ziehen konnte, weil der Springer auf f3 weiterhin gefesselt war. Die Stellung war verloren.

Karsten an Brett 7 wie ein Löwe, nachdem er einen Bauern verloren hatte. Karsten hatte das Eindringen der weißen Dame zugelassen, was die Bauern auf der g- und h-Linie kostete; da der h-Bauer kompensationlos gefallen war, war der Bauer auf g5 ohne Deckung. Karsten spielte dann auf dem Damenflügel aktiv, nur war hier das Eindringen auf der zweiten Reihe leider keine Lösung. Das Problem war, dass die Läufer auf der Grundlinie Ld1 und Lc1 Karsten zwangen, auch noch die Qualität zu geben. Auch diese Stellung war trotz großem Kampf nicht mehr zu halten.

Den ansehnlichsten Kampf lieferte an diesem Tag Jonathan auf Brett 5. Sein Gegner hatte eine Figur geopfert für bis ins Endspiel anhaltenden Angriff; es war ein klassisches Handgemenge. Jonathan behielt die Ruhe und wehrte die weißen Drohungen jeweils gekonnt ab. Die Frage war, inwieweit Weiß zusätzlich seine Bauernwalze aktivieren könnte? Jonathan fand jedoch entsprechende Gegendrohungen, insbesondere Schachs auf den weißen Feldern. Am Ende wäre das Endspiel Dame plus Läufer gegen Dame plus Bauern vermutlich leicht vorteilhaft gewesen, wenn auch noch die letzte Leichtfigur von Weiß getauscht worden wäre. Nur war es kurz vor Ende des Zeitlimits, so dass Jonathan die Zugwiederholung wählen musste.

Alles in allem können wir den Schachfreunden aus Türkheim/Bad Wörishofen nur gratulieren, weil sie nach jeweils hartem Kampf in Summe das bessere Ende für sich hatten.

 
5 SK Klosterlechfeld 1 DWZ ELO SC Türkheim/Bad Wörishofen 1 DWZ ELO 3 – 5
1 1 King, Alexander 2058 2075 3 Rogobete, Nikolas Johann 2105 2222 ½ – ½
2 3 Hornung, Hans, Dr. 1895 1986 4 Fischer, Manfred, Dr. 2083 2180 0 – 1
3 4 Steffen, Kevin, Dr. 2054 2155 5 Antemia, Paul 2056   ½ – ½
4 5 Heinrich, Lorenz 1915   6 Erler, Mark 2035 2050 1 – 0
5 6 Kölbl, Jonathan 1895 1930 7 Tudosa, Daniel 2007   ½ – ½
6 7 Winterkamp, Stefan 1886   8 Senner, Peter 2065 2227 0 – 1
7 10 Birnbaum, Karsten 1847   9 Lux, Werner 1992 2020 0 – 1
8 15 Hoffmann, Stefan 1657   10 Grönegreß, Wilfried 1996 2138 ½ – ½
Schnitt: 1900 2036 Schnitt: 2042 2139  
3. Runde am 11/25/18 | Einzelergebnisse ein
1 SK Rochade Augsburg 1 SC Sendling 1 6 – 2
2 SF Augsburg 1 FC Bayern München 3 3½ – 4½
3 SC Roter Turm Altstadt 1 MSA Zugzwang 2 3 – 5
4 SC Haar 1 SC Garching 3 5 – 3
5 SK Klosterlechfeld 1 SC Türkheim/Bad Wörishofen 1 3 – 5

Regionalliga Süd-West 2018/2019

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. SC Haar 1 **           5   4 5 – 1 14.5 – 9.5
2. FC Bayern München 3   **   4         5 – 1 13.0 – 11.0
3. MSA Zugzwang 2     ** 6 5         4 – 2 13.5 – 10.5
3. SF Augsburg 1   **           4 – 2 13.5 – 10.5
5. SK Rochade Augsburg 1   4 2   **     6     3 – 3 12.0 – 12.0
6. SC Roter Turm Altstadt 1     3     **   7   2 – 4 13.5 – 10.5
7. SC Garching 3 3       **       2 – 4 11.0 – 13.0
7. SC Sendling 1       2     **   2 – 4 11.0 – 13.0
9. SC Türkheim/Bad Wörishofen 1         1     ** 5 2 – 4 8.5 – 15.5
10. SK Klosterlechfeld 1 4             3 ** 1 – 5 9.5 – 14.5

SCHACHKLUB IST 70 JAHRE JUNG

Niclas Huschenbeth beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Klosterlechfeld zusammen mit 1. Vorstand Stefan Winderkamp und dem 1. Bürgermeister Rudolf Schneider

Anlässlich seines 70-jährigen Gründungsbestehens hat der Schachklub Klosterlechfeld am 06. Oktober 2018 seinen runden Geburtstag gefeiert.

Das Highlight des Festtages war der Besuch des

Niclas Huschenbeth beim Simultan, hier am Zug gegen Dr. Hans Hornung, der ein Remis erreichte

Schachgroßmeisters Niclas Huschenbeth in Klosterlechfeld. Zum Auftakt der Festlichkeiten hielt er einen auch für Nichtschachspieler interessanten Vortrag über den Einfluss der Psychologie bei der Auswahl eines bestimmten Zuges im Schachspiel.

Im Anschluss ging es an die Schachbretter. Herr Niclas Huschenbeth spielte gleichzeitig gegen 25 Mitglieder und den Bürgermeister Herrn Rudolf Schneider im Simultanschach. Die Lechfelder Spieler wehrten sich zwar fast fünf Stunden tapfer, aber letztlich endete der Wettbewerb wie im Vorfeld erwartet deutlich für den Großmeister. Lediglich Hans Hornung und Bernd Pilhöfer erkämpften sich Unentschieden und alle anderen 24 Spiele gingen verloren. Also 25 zu 1 für den Profispieler.

Am frühen Abend stand der offizielle Festakt mit der Gemeinde auf dem Programm. Der Ehrengast Herr Niclas Huschenbeth und alle anwesenden Vereinsmitglieder durften sich in das goldene Buch der Gemeinde Klosterlechfeld eintragen.

Im Rahmen der Festlichkeiten wurden auch die verdienten Mitglieder für ihren Einsatz im Verein ausgezeichnet. Eine erwähnenswerte und äußerst seltene Ehrung wurde Herrn Hermann Jolig zu teil. Herr Jolig ist mittlerweile seit 60 Jahren Mitglied im Schachklub Klosterlechfeld. Leider konnte er krankheitsbedingt seine goldene Anstecknadel des BLSV nicht persönlich entgegennehmen. Weitere Ehrungen erhielten Anton Fischer für 40-jährige, Karl-Rainer Krämer und Matthias Ballatz für 25-jährige und Helmut Heinrich für 20-jährige Mitgliedschaft im Verein.

Auch die besten Spieler der abgelaufenen Saison nahmen ein Dankeschön des Vereins in Empfang. Hier ist vor allem Herr Wilhelm Breitwieser hervorzuheben, der im Alter von 80 Jahren immer noch für den Schachklub in der dritten Mannschaft aktiv ist. Herr Breitwieser erspielte sich in der abgelaufenen Spielzeit eine 50% Bilanz und war damit der drittbeste Spieler seines Teams.

Bei einer bayrischen Brotzeit fand ein für alle Anwesenden schöner Tag seinen Ausklang. In geselliger Runde unterhielt man sich bis in die späten Abendstunden sowohl über Aktuelles, als auch über die Vergangenheit und natürlich durfte auch das ein oder andere Spiel am Schachbrett nicht fehlen.

GM Huschenbeth stellt eine seiner Partien vor

Wir sind wieder in der Regionalliga

Nach neun Jahren Abwesenheit sind wir wieder in die Regionalliga Süd-West aufgestiegen.

Als Aufsteiger und dazu mit unseren relativ niedrigen DWZ-Zahlen im Vergleich zu den anderen Vereinen ist man der Underdog der Liga und daher ist der Klassenerhalt unser erklärtes Saisonziel. Umso wichtiger war es, im ersten Spiel der Konkurrenz ein Zeichen zu setzen. Mit dem SC Haar 1931 mussten wir allerdings bei einem Gegner antreten, der sich in der letzten Spielzeit auf einem der vorderen Mittelfeldplätze platziert hatte.

Nach einer kurzfristigen, berufsbedingten Absage von Pawel Poniatowski, sowie Niederlagen von Kevin Steffen und Helmut Heinrich gerieten wir nach drei Stunden Spielzeit mit 0-3 im Rückstand. Nach einem zwischenzeitlichen Remis von Alexander King am Spitzenbrett, brachten Siege von Hans Hornung, Jonathan Kölbl und Lorenz Heinrich den Ausgleich. Stefan Winterkamp willigte in der letzten verbleibenden Partie bei ausgeglichener Stellung in das Unentschieden ein und der Mannschaftskampf endete mit 4-4.

Der Auftakt in die neue Spielzeit ist somit gelungen und wir können auf eine sportlich erfolgreiche Saison in der Regionalliga hoffen.

Schöner Sieg im mittelschwäbischen Mannschaftspokal gegen Bobingen

Im Finale des mittelschwäbischen Mannschaftpokals durften wir die Schachfreunde aus Bobingen bei uns begrüßen. Herr Florian Sueß stand dankendswerter Weise als Schiedsrichter zur Verfügung.

Für uns ging es darum, nachdem wir letzte Woche das „Finale“ um den Aufstieg in der Schwabenliga I gegen die SF Augsburg verloren hatten, nunmehr das „halbe Double“ zu retten.

Wolfgang an Brett 4 legte mit Schwarz famos vor, indem er Dame und Turm zum Angriff in der h-Linie positioneren konnten. Die weißen Springer auf e2 und e1 waren keine echten Verteidiger, da das wichtige Feld f3 vom schwarzen Bauer auf e4 nicht betreten werden konnte. Nach Bh3 kam das Oper Lxh3 und die beiden Schwerfiguren hatten leichtes Spiel, zumal der schwarzfeldrige Läufer auch noch aktiviert werden konnte.

Alexander an Brett 2 spielte gegen den erfahrenen Spieler Wolfgang Friedrich, der solides Spiel vorträgt. Es kam zu einer spannenden Positionspartie, bei der Alexander nachweisen konnte, dass die schwarzen Bauern auf dem Damenflügel nicht genügend oft überdeckt waren; insbesondere der rückständige Bauer auf c7, der von dem weißen Bauern d5 nachhaltig blockiert war, war ein „Sorgenkind“. Nachdem es zum Bauernverlust kam, gab Wolfgang auf und Alexander konten den wichtigen zweiten Punkt für uns verbuchen. Uns fehlte noch ein halber Punkt zum Pokalsieg.

Lorenz an Brett 3 spielt ein gewagtes doppeltes Figurenopfer; Lorenz sah gute Angriffsaussichten, die mindestens eine Figur zurückbringen mussten, um sonst drohende Mattstellungen zu verhindern und dazu noch den einen oder anderen Bauerngewinn. Da aktive Angriffsspiel führte dazu, dass nach dem Rückgewinn einer Figur zugleich am Ende des Tages doch noch ein Matt entstanden war. Damit hatten wir den Mannschafts-Pokalsieg sicher.

Hans an Brett 1 spielt eine ungewöhnliche Variante, indem er seinen Turm über a7 entwickelte; dieser Turm deckte zwar den Bauern b7 und drohte später den weißen Bauern a2 zu erobern, nur wurde im Gegenzug die eigene Grundreihe geschwächt und die beiden Zentrumslinien dem Gegner überlassen. Letztendlich verlor Hans als Folge dieses Manövers die Qualität und da er dafür auch keine Kompensation erreichen konnte, war das verbliebene Endspiel zwingend verloren. Dieser Punktverlust war bei dem bereits erzielten Punktestand hinzunehmen.

Insgesamt waren es schöne Partien und wir sind einfach glücklich, eine Trophäe gewonnen zu haben. Der Dank gilt nochmals an Florian Sueß, der als Schiedsrichter für einen korrekten Ablauf sorgte, ohne auf den i-Punkten von Paragraphen zu pochen; ein Schiedsrichter ist stets gut, wenn er nur dann eingreift, wenn’s notwendig ist.