Archiv für den Autor: Christian

Alexander King ist Vereinsmeister 2014

Pünktlich zum Ende der WM bei der sich Deutschland den vierten Stern verdient hat, holt sich auch Alexander King einen weiteren Titel: Vereinsmeister 2014.

Nachdem er sich im Halbfinale trotz eines Remis gegen Karsten Birnbaum durchsetzen konnte, gewann er das Finale gegen der Vereinsvorstand Stefan Winterkamp – Herzlichen Glückwunsch!

Hier die Abschlusstabelle:

1. Alexander King
2. Stefan Winterkamp
3. Hans Hornung
4. Karsten Birnbaum
5. Manuel Milling
6. Georg Müller
7. Manuel Jahn
8. Florian Kaspar
9. Stefan Riedmiller
10. Christian Förster
11. Joshua Nebel
12. Anton Fischer

Wir danken allen Teilnehmern für das faire und harmonische Turnier. Die tolle Teilnehmerzahl war letztlich mit ein Grund für den Erfolg dieser Meisterschaft.
Wir hoffen, dass diese zwölf Spieler und viele Weitere im kommenden Jahr wieder teilnehmen und somit helfen, unseren Vereinsabend zu beleben.

Alle Einzelergebnisse finden Sie:
Vereinsmeisterschaft_2014_Tabelle

Bittere Erstrundenniederlage in der Schwabenliga I – Gegen Marktoberdorf 3,5:4,5 verloren.

Der Mannschaftskampf gegen Marktoberdorf begann sehr gut, da wir das zweite Brett kampflos gewannen. Allerdings ist es oft so wie im Fußball nach einer roten Karte, wo zehn Mann stärker spielen als elf. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen ist, dass die verbleibenden Spieler wissen, dass sie jetzt mehr tun müssen.

Der weitere Verlauf war dann ungünstig für uns, da Georg und Lorenz schon in der Eröffnung ungünstige Stellungen hatten.

Bei Georg war es ein Einsteller eines Bauern, der zwar ähnlich wie bei einem geplanten Gambit zu aktivem Spiel führte, nur wurde zugleich ein Figurenendspiel mit Türmen erreicht, wo der Marktoberdorfer Spieler die aktiven Läufer effektiv zurückdrängen konnte. Das verbleibende Turmendspiel war technisch verloren.

Lorenz hatte einen vergifteten Bauern gefressen, was ihm bzw. genauer seiner Stellung nicht gut bekam. Sein Gegner ließ dann zwar einen noch aktiveren Zug aus, nur war auch so die Stellung auf den weißen Feldern kaum zu halten. Als Lorenz dann noch einen Spieß des schwarzfeldrigen Läufers übersah, hatte das aktive Läuferpaar seine garstige Wirkung gezeigt.

Trotzdem war noch die Chance auf Ausgleich da, da es auf den verbleibenden Brettern leicht besser aussah. Leider war uns um eine umgangssprachliche Maßeinheit, die ich hier im offiziellen Bericht nicht angeben darf, der Ausgleich verwehrt.

Alexander machte Remis, nachdem bei einer spiegelbildlichen Stellung zuerst die Türme und dann die Damen abgetauscht waren. Hier war nicht zu sehen, wie einer der Spieler einen Vorteil aus dem gleichen Figurenendspiel hätte erzielen können.

Stefan wickelte gewohnt souverän in ein Turmendspiel ab und hatte sogar einen Freibauern. Nur war sein König durch eine senkrechte Sperre abgeschnitten, während sich der gegnerische König direkt vor dem Bauern platzieren konnte. Remis.

Manuel spielte sehr gut und hatte stets leichten Druck. Es war auch hier so, dass zuletzt ein Turmendspiel übrig blieb. Auch wenn dort zu Beginn des Turmendspiels Manuel leicht aktiver stand, war sein König auf der Grundreihe eingesperrt. Das Turmendspiel neutralisierte sich daher sehr schnell

Helmut kam gleichsam in ein Turmendspiel, bei dem das Turmpaar des Gegners leicht aktiver stand. Als Helmut dann einen Abtausch in der d-linie mit dem „verkehrten“ Turm begann, konnte sein Gegner ein Zwischenschach geben, was ihm die Möglichkeit verschaffte, einen Bauern zu gewinnen. Wäre es zum Generalabtausch der Türme gekommen, wäre Helmut im Bauernendspiel leicht aktiver gestanden. So war auch dieses verbleibende Turmendspiel Remis.

Lukas spielte im Mittelspiel überragend; er schaffte es, seinem Gegner einem isolierten Bauern im Figurenendspiel zu verpassen. Auch hier war die Stellung leider in Summe und im Ergebnis nicht zu verbessern, da unglücklicherweise ungleichfarbige Läufer am Brett verblieben. Der König allein konnte keine Einbruchsfelder erzwingen. Remis.

Damit war der Kampf nach hartem Ringen verloren.

Manuel Jahn belegt hervorragenden 6. Platz in der B-Klasse des Neckar-Open

Rang Titel Teilnehmer TWZ Attr. Verein/Ort Land S R V Punkte Buchh
1. Hamid,Emran 1893 M SC Pforzheim 1906 GER 7 2 0 8.0 51.0
2. Porzer,Thomas 1886 M SF Plochingen GER 6 3 0 7.5 52.5
3. Koch,Martin 1821 M SC Schachmatt Botnang 6 3 0 7.5 49.5
4. Boyens,Birger 1959 M Husumer SV von 1898 GER 7 1 1 7.5 48.5
5. Injac,Petar 1918 M SF 1876 Göppingen GER 6 2 1 7.0 52.0
6. Jahn,Manuel 1889 M SK Klosterlechfeld GER 6 2 1 7.0 51.5
267. Kalwei,Reinhard 1503 M SC Aidlingen GER 1 1 7 1.5 31.5

Vereinsblitzmeisterschaft

Hallo Liebe Schachfreunde,

wir spielen am Freitag, den 22.03.2013 um 19.30 Uhr unsere Vereinsblitzmeisterschaft.

Hierzu lade ich Euch herzlich ein. Die Vereinsmeisterschaft wird offen ausgespielt. D.h. auch ehemalige Mitglieder, Spieler aus anderen Schachvereinen oder Freunde sind willkommen.

Neben dem Schachsport, soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Der Verein spendiert daher für alle Mitspieler Freibier.

Voranmeldungen werden bereits jetzt entgegen genommen.

Unglückliche Niederlage in der Schwabenliga I gegen Kötz-Ichenhausen 3,5:4,5 verloren!

Der Kampf begann mit einer kampflosen Partie, d. h. unser Brett 3 war nicht besetzt. Dies hieß für alle Mannen, sich von Anfang an voll ins Zeug zu legen. Dies gelang auch (anfänglich) sehr gut, da wir an allen sieben verbliebenen Brettern in der Eröffnung ansehnlich standen.

Leider hatten wir heute, siehe kampfloses Brett 3, an den restlichen vorderen Brettern sehr viel Pech.

Lukas zauberte am Spitzenbrett eine trickreiche Eröffnung hin und stand sehr aussichtsreich. Leider verschlechterte sich seine Position nach seiner langen Rochade und sein Gegner konnte die Partie doch noch an sich reißen.

Ähnlich ging es Hans an Brett 2, der nach der Eröffnung sehr gut stand. Leider ging dann zuerst der rote Faden und dann in Folge die Stellung verloren, wobei man fairerweise sagen muß, die entstandene Stellung war sehr komplex und m. E. im Mittelspiel schwer zu bewerten.

Unser Käpt’n Stefan machte es besser und führte eine gute Eröffnung in einen soliden Endspielvorteil. Er ließ im Endspiel nix mehr anbrennen und gewann.

Helmut machte es genauso wie Stefan und konnte seine ausgereifte Eröffnung Stück für Stück, genauer Zug für Zug, zum Sieg umsetzen.

Christian spielte sicher und konnte seine Partie in ein klares Remis bringen. Da die Platzverhältnisse etwas beengt waren, konnte der Berichterstatter leider nicht sehen, wie dann die Partie ins Remis glitt.

Lorenz hatte es mit Christina Dauer zu tun, die ihre Eröffnung äußest druckvoll anlegte. Lorenz spielte bei den gegengesetzten Rochaden -Lorenz mit kurzer Rochade und Christina mit langer Rochade- konsequent auf positionellen Gegendruck, da der weiße Angriff auf seine Rochadestellung sehr viele Tücken hatte und sorgfältig verteidigt werden mußte. Zum Schluß hatte Lorenz das glückliche Ende für sich, da er den weißen Angriff wegen einem Tempo abwehren konnte und somit waren die weißen Materialopfer im Endspiel schlichtweg verloren.

Nun stand es 3,5 zu 3,5 und es lag an Kevin, wohin sich die Waagschale im Mannschaftskampf neigen würde. Leider wurden wir am Ende gewogen und zu leicht befunden, da es Frank Schwabedahl gelang, aktiv im verbliebenen Doppel-Turmendspiel vorzugehen, während es Kevin nicht gelang, seine Türme schnell genug umzugruppieren. Schwabedahl profitierte offensichtlich aus seiner Landsberger Zeit von dem „Meister aller Klassen“, Michael Werbatus, der im Turmendspiel stets lehrte: „Aktivität! Aktivität! Aktivität!“ Es ist legendär, wie seinerzeit Meister Werbatus den Aufstieg für Landsberg in einem Turmendspiel trotz Minusbauer „herbeizwang“; dies nur am Rande, um bei dieser Gelegenheit (=Wiedersehen mit Frank Schwabedahl) an Meister Werbatus zu erinnern.

Dafür machte es heute die 2. Mannschaft gegen Kempten besser und gewann! Ein Hipp – Hipp – Hurra für die 2. Mannschaft, die großartig kämpfte und das Glück des Tüchtigen hatte, als der Gegner von Alexander Billing eine Mattchance ausließ. Somit zeigt dieser gemeinsamen Spieltag, dass es als Beilage des Quentchen Glücks bedarf, damit in Summe ein Mannschaftskampf zu eigenem Gunsten ausgeht.

4 SK Klosterlechfeld I DWZ SG Kötz/Ichenhausen I DWZ 3½ – 4½
1 1 Melzner, Lukas 2169 1 Lipok, Christoph 2196 0 – 1
2 2 Hornung, Hans, Dr. 2077 2 Buehler, Florian 2022 0 – 1
3 3 King, Alexander 2003 3 Dauer, Maximilian 1954 – – +
4 4 Steffen, Kevin 2067 4 Schwabedahl, Frank 1978 0 – 1
5 6 Heinrich, Lorenz 1976 5 Dauer, Christina 1853 1 – 0
6 7 Heinrich, Helmut 1950 7 Reidinger, Norbert 1715 1 – 0
7 8 Winterkamp, Stefan 1908 8 Dauer, Carolin 1734 1 – 0
8 16 Regal, Christian 1686 9 Kurzweil, Thomas 1837 ½ – ½
Schnitt: 1979 Schnitt: 1911  

Schwabenliga 1

2011/2012

 

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 MPkt BPkt
1. SK 1908 Göggingen ** 6 5 6 14 – 0 37,0 – 19,0
2. SK Königsbrunn 2 ** 3 5 10 – 4 29,0 – 27,0
3. SK Mering 3 ** 3 4 5 9 – 5 33,5 – 22,5
4. SK Klosterlechfeld I 5 ** 5 8 – 6 33,5 – 22,5
5. SK Friedberg 4 ** 3 6 7 – 7 30,0 – 26,0
6. SG Kötz/Ichenhausen I 2 3 ** 4 7 – 9 29,5 – 34,5
7. SC Sonthofen 5 3 5 4 ** 7 – 7 28,5 – 27,5
8. TSV Wertingen 1862 ** 6 2 – 12 21,0 – 35,0
9. SF Bad Grönenbach 3 ½ ½ 2 2 ** 0 – 14 14,0 – 42,0

Alle Ergebnisse:

8. Runde am 15.04.12 |
1 SK 1908 Göggingen SK Königsbrunn 6 – 2
2 SK Mering SF Bad Grönenbach 7½ – ½
3 SC Sonthofen SK Friedberg 5 – 3
4 SK Klosterlechfeld I SG Kötz/Ichenhausen I 3½ – 4½