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Schachjugend erfolgreich

Die Schachjugend startet traditionell mit der mittelschwäbische Einzelmeisterschaft in die Saison.

Diese fand in diesem Jahr in Klosterlechfeld statt und insgesamt nahmen 28 Kinder und Jugendliche aus sechs verschiedenen Klubs teil. Der Gastgeber konnte sich am Ende 3 von 5 Titeln sichern und war somit der erfolgreichste Verein:

Martin King gewann die Altersklasse unter 18 Jahre. Aaron Höhnberg wurde mit 5 Punkten aus 5 Spielen unangefochten mittelschwäbischer Meister in der U16. Ida Winterkamp konnte sich im teilnehmergrößten Feld der U12 mit 8 Punkten aus 9 Partien durchsetzen.

Neben den Meisterehren, gab es viele weitere gute Platzierungen für die Lechfelder Nachwuchsspieler: In der Altersklasse U16 wurde Marcel King Vizemeister und sein Bruder Pascal 4. Yannick Immler sicherte sich den geteilten dritten Platz in der U14. Tolle Erfolge waren auch der 5. Platz von Philipp Witek in der U12 und der 3. Platz von Leon Olfert in der U10.

Somit haben sich 5 Klosterlechfelder sicher für die schwäbischen Einzelmeisterschaften qualifiziert und weitere 3 Spieler können auf einen Nachrückplatz hoffen.

Mittelschwäbische Jugend-EM U10

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Krej, Phillip SK Königsbrunn 4 1 1 4.5 12.00 4
2. Wagner, Leon 755 SC Türkheim/Wör 4 1 1 4.5 10.00 4
3. Olfert, Leon SK Klosterlechf 3 2 1 4.0 8.50 3
4. Weigl. Julian SK Königsbrunn 4 0 2 4.0 8.00 4
5. Sari, Rojan SK Königsbrunn 2 1 3 2.5 5.25 2
6. Butajew, Dimitrij SK Königsbrunn 1 1 4 1.5 1.25 1
7. Savcenko, Daniel SK Klosterlechf 0 0 6 0.0 0.00 0

Mittelschwäbische Jugend-EM U12

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Winterkamp, Ida 809 SK Klosterlechf 7 2 0 8.0 31.25 7
2. Schock, Gustav 839 SK Königsbrunn 7 1 1 7.5 26.25 7
3. Weigl, Marlon SK Königsbrunn 5 3 1 6.5 23.25 5
4. Bierla, Ryan SC Schwabmünche 4 2 3 5.0 17.00 4
5. Witek, Philipp 716 SK Klosterlechf 4 2 3 5.0 16.75 4
6. Dietrich, Julian SK Klosterlechf 4 1 4 4.5 11.50 4
7. Immler, Lennox SK Klosterlechf 4 1 4 4.5 11.00 4
8. Greinwald, Felix SK Königsbrunn 2 0 7 2.0 5.00 2
9. Kuhn, Simon SK Klosterlechf 2 0 7 2.0 2.00 2
10. Heckl, Sophia SK Klosterlechf 0 0 9 0.0 0.00 0

Mittelschwäbische Jugend-EM U14

Rangliste:  Stand nach der 3. Runde im 2. Durchgang
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Hacklinger, Leon 1146 SC Buchloe 5 0 1 5.0 9.00 5
1. Bierla, William 1053 SC Schwabmünche 5 0 1 5.0 9.00 5
3. Koppmann, Neil 794 SK Königsbrunn 1 0 5 1.0 1.00 1
3. Immler, Yannick SK Klosterlechf 1 0 5 1.0 1.00 1

Mittelschwäbische Jugend-EM U16

Rangliste:  Stand nach der 5. Runde
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Höhnberg, Aaron 1130 SK Klosterlechf 5 0 0 5.0 10.00 5
2. King, Marcel 862 SK Klosterlechf 3 1 1 3.5 5.25 3
3. Protschka, Gregor 1144 SC Buchloe 3 0 2 3.0 3.50 3
4. King, Pascal 782 SK Klosterlechf 2 1 2 2.5 2.75 2
5. Weber, Jonathan 841 SK Klosterlechf 1 0 4 1.0 0.00 1
6. Mohm, Marvin 886 SK Königsbrunn 0 0 5 0.0 0.00 0

Mittelschwäbische Jugend-EM U18

Teilnehmerliste: (Sortiert nach Spielernummer)
TlnNr Teilnehmer Titel TWZ Attr Verein/Ort Land Geburt
1. King, Martin SK Klosterlechfeld

Erfolg im Mittelschwäbischen Viererpokal im Viertelfinale

4:0 gegen Königsbrunn

Im Viertelfinale des Mannschafts-Viererpokals hatten wir die höherklassigen Schachfreunde aus Königsbrunn zu Gast. Dies hieß für uns, dass wir bei einem 2:2 weiterkämen.

Helmut spielte an Brett 4 einen sicheren Aufbau. Als sein Gegner den Springer von e4 zum Tausch oder zum Rückzug zwingen wollte, führte dies dazu, dass Helmut über Sc3 entweder den Läufer auf e2 gewinnen würde oder den Turm auf d1 schlagen könnte. Nach dem Qualitätsgewinn war der technische Gewinn einfach, da Helmut auch noch die offene c-Linie kontrollierte.

Lorenz an Brett wählte ein „langsame“ Variante im königsindischen Aufbau. Er bot dann den Bauern auf b2 zum Opfer an, indem er mit Sd5 die schwarze Dame auf f6 befragte. Nachdem sein Gegner den Bauer auf b2 „fraß“, zeigte sich, wie so oft, dass der Bauer vergiftet war. Lorenz gewann die Dame.

Damit hatten wir unser Weiterkommen, siehe die Eingangsbemerkung, schon erreicht. Die Bretter 1 und 2 spielten zugleich weiter, weil es neben dem Mannschaftsergebnis auch jeweils um die eigene Ehre geht.

Hans an Brett 1 spielte im Karpow’schen Stil, wo er zunächst die eigene Stellungsposition nachhaltig sicherte. Als er dann mit Schwarz seinen Läufer auf e3 „einbetonieren“ konnte, hatte er deutlichen Stellungsvorteil. Hans hatte die Geduld, die Bauernwalze auf dem Königsflügel sicher vorzubereiten, indem er zunächst seine Türme auf der g-Linie verdoppelte. Nach dem Öffnen der Stellung drohte auf g1 matt oder der Verlust des Läufers auf g2. Sein Gegner gab auf.

Wolfgang an Brett 2 hatte eine Stellung, die Remis geendet hätte, wenn sein Gegner die Bauernstruktur geschlossen gehalten hätte. Nach dem Öffnen einer Turmlinie konnte Wolfgang dank seines Läufers auf der langen Diagonale Matt auf g7 drohen, was sein Gegner nur mit dem Qualitätsopfer auf f6 abwehren konnte. Was danach folgte, war herausragend: Wenn es, analog zum Fußball mit dem Tor des Monats, ein Matt des Monats geben würde, Wolfgang hätte die Medaille sicher. Wie er statt des Abtausches seine beiden Türme treppenartig von der 6. und 7. Reihe unwiderstehlich bis zum Matt auf der Grundreihe führte, war sehenswert.

An diesem Tage hatten wir das Momentum auf unserer Seite, da alle Partien sicher standen.

Selbst wenn die eine oder andere Partie Remis ausgegangen wäre, hätte auch dies zum Weiterkommen genügt.

Brett

Heimmannschaft

DWZ

Gastmannschaft

DWZ

Ergebnis

Klosterlechfeld

Königsbrunn

4.0 : 0,0

1

Hornung Hans Dr.

Kolb Wolfgang

1 : 0

2

Kölbl Wolfgang

Stein Johann

1 : 0

3

Heinrich Lorenz

Goll Peter

1 : 0

4

Heinrich Helmut

Roser Fritz

1: 0

Hart erkämpfter Sieg in der Schwabenliga II

gegen Buchloe 4,5 : 3,5 gewonnen!

Buchloe war ein erwartet spielstarker Gegner. Es war von Anfang an klar, dass dieser Mannschaftskampf für uns als Absteiger keine einfache Aufgabe war. Dies war dann auch im Spielverlauf an den einzelnen Brettern ersichtlich, da es relativ lange dauerte, bis sich einzelne Ergebnisse ergaben. [doppelt gemoppelt hält besser.]

Karsten an Brett 5 leistete sich eine kleine Unaufmerksamkeit und stellte Material ein. Trotz extremer Zeitnot konnte er aber mit einer Gabel Material zurückgewinnen. Man einigte sich auf ein Remis.

Jonathan an Brett 3 verbrauchte zu Beginn der Partie zu viel Bedenkzeit, mit nur noch wenigen Minuten auf der Uhr ging irgendetwas schief und er verlor.

Stefan an vier hatte ein ausgeglichenes -jeweils ein Turm, eine Leichtfigur und Bauern- Endspiel. Die beiden Spieler einigten sich auf ein Remis, da keiner von beiden seine Stellung verstärken konnte.

Ähnlich verlief es für unseren Spitzenspieler Alexander an Brett 1; Weiß hatte m. E. im Mittelspiel eine leichte Initiative, nur gab es im schwarzen Lager keine Schwachstellen, die Weiß hätte nutzen können. Auch hier einigte man sich auf ein erkämpftes Remis.

Der Zwischenstand war somit 1,5:2,5. Es blieb somit für den weiteren Verlauf spannend und knapp.

Helmut an Brett 7 konnte sich auf den schwarzen Feldern mit seinem schwarzfeldriger Läufer Raumvorteil sichern. Die schwierige Stellung führte dazu, dass sein Gegner die Zeit überschritt und verlor.

Umgekehrt leistete sich Erik einen „dicken Schnitzer“, als er in ausgeglichener Stellung übersehen hatte, dass sein Gegner mit dem Schlagen von Bauer e5 nach d4 zugleich seine Dame auf d6 zum Angreifen öffnete. Nach dem Übersehen gewann sein Gegner einfach eine volle Figur auf g3. Der Berichterstatter kennt einen solchen „Blaster“ aus eigener Erfahrung. Die Figur und der Punkt waren weg.

Der neue Zwischenstand war somit 2,5:3,5. Es blieb schwierig.

Hans an Brett 2 hatte seine Dame gegen Figur und Turm gegeben. Sein Gegner wollte kein Remis akzeptieren, da im „Normalfall“ die Damenseite leichte Vorteile hat, und überzog. Hans konnte mit einer einfachen Gabel Material gewinnen und obsiegte. Der neue Zwischenstand war nun 3,5:3,5.

Nun hing es vom Spiel zwischen Alexandra Pracht und Lorenz ab, wie der Kampf insgesamt ausgehen würde. Alexandra wählte eine sichere Eröffnungsvariante und Lorenz konnte nach einer kleinen Ungenauigkeit eine leichte Initiative entwickeln, die bis ins verbleibende Turm-Figuren-Bauern-Endspiel und bis in die zweite Zeitkontrolle anhielt. Zugleich verteidigte Alexandra sehr geschickt, indem sie die eigenen Türme so aktiv wie möglich einsetzte, so dass die Partie lange in Remisbreite blieb. Erst kurz vor der zweiten Zeitkontrolle konnte Lorenz mit einem Ablenkungsopfer Material gewinnen bzw. in ein sicher gewonnenes Endspiel abwickeln. Ein glücklicher Ausgang!

Im Ergebnis war es ein hart erkämpter Erstrundensieg. Es ist lange her, dass wir das glückliche(re) Ende auf unserer Seite hatten.

1. Runde am 16.10.16 |
1 SK Klosterlechfeld DWZ SK Buchloe DWZ 4½ – 3½
1 1 King, Alexander 2073 1 Capris, Marius 1985 ½ – ½
2 2 Hornung, Hans, Dr. 1980 2 Weller, Uli 1947 1 – 0
3 4 Kölbl, Jonathan 1954 3 Kugelmann, Joachim 1921 0 – 1
4 5 Winterkamp, Stefan 1927 4 Keller, Alexander 1857 ½ – ½
5 6 Birnbaum, Karsten 1908 5 Kutter, Andreas 1725 ½ – ½
6 7 Heinrich, Lorenz 1897 6 Pracht, Alexandra 1710 1 – 0
7 8 Heinrich, Helmut 1875 7 Weisbrod, Jörg 1625 1 – 0
8 13 Lehmann, Erik 1675 12 Bail, Leonhard 1568 0 – 1
Schnitt: 1911 Schnitt: 1792
1. Runde am 16.10.16 |         Alle Ergebnisse:
1 SK Klosterlechfeld SK Buchloe 4½ – 3½
2 SF Buchenberg TSV Mindelheim 3 – 5
3 SC Dietmannsried SC Kaufbeuren 1892 4 – 4
4 SC Sonthofen SF Bad Grönenbach 2½ – 5½

Schwabenliga 2 Süd  2016/2017

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 MPkt BPkt
1. SF Bad Grönenbach ** 2 – 0 5,5 – 2,5
2. TSV Mindelheim ** 5 2 – 0 5,0 – 3,0
3. SK Klosterlechfeld ** 2 – 0 4,5 – 3,5
4. SC Dietmannsried ** 4 1 – 1 4,0 – 4,0
4. SC Kaufbeuren 1892 4 ** 1 – 1 4,0 – 4,0
6. SK Buchloe ** 0 – 2 3,5 – 4,5
7. SF Buchenberg 3 ** 0 – 2 3,0 – 5,0
8. SC Sonthofen ** 0 – 2 2,5 – 5,5

Tolle Platzierungen beim AFRO

Zwei Lechfelder konnten in der Sommerpause nicht ihre Finger von den Schachfiguren lassen und spielten neben anderen 212 Teilnehmern beim Augsburger Friedensfestopen mit:

Alexander King starte als 38. der Setzliste im A-Turnier und Wolfgang Kölbl als 19. der Setzliste im B-Turnier.

Alex starte furios in das Turnier: Nach seinem Sieg im ersten Spiel ließ er Remisen gegen zwei (!) Fidemeister folgen. Dann spielte er erneut Unentschieden und gewann sogar seine 6. Runde. Leider verhinderte eine Niederlage in der Schlussrunde eine Platzierung unter den Top 15. Aber mit seinem 29. Platz und einem DWZ-Zuwachs von 27 Punkten war er sicherlich sehr zufrieden.

Wolfgang verlor sein Auftaktspiel, ließ dann aber eine Serie von 5 Siegen hintereinander folgen. Mit einem Remis in der letzten Runde konnte er sich mit dem 5. Platz eine Top-Platzierung sichern. Auch er verbesserte seine DWZ-Zahl um 24 Punkte.

Alexander King ist mittelschwäbischer Blitzmeister

Bei der diesjährigen mittelschwäbischen Blitzeinzelmeisterschaft konnte sich Alexander King über einen 1. Platz freuen.

Alex war im 11-köpfigen Teilnehmerfeld am Ende punktgleich mit dem Königsbrunner Wolfgang Kolb. In den beiden Stichkämpfen setzte er sich dann mit 2-0 durch und hat jetzt einen weiteren Titel in seiner Sammlung.

Gute Platzierung bei Meisterklasse I

Für die diesjährige Meisterklasse I der schwäbischen Einzelmeisterschaft konnten sich zwei Klosterlechfelder Schachspieler qualifizieren.

Hans Hornung spielte im 16-köpfigen Teilnehmerfeld ein ausgeglichenes Turnier. Er hatte am Ende 3,5 Punkte aus 7 Runden und belegte mit Platz 10 seinen Setzplatz vor Turnierbeginn.

Noch besser lief es für Alexander King. Er spielte durchweg gegen nominell bessere Gegner und hatte letztlich mit 4,0 Punkten eine positive Bilanz. Hier ist vorallem sein Sieg gegen den Fidemeister Christoph Lippok hervorzuheben. Im Schlussklassement belegte er Platz 6 und somit sechs Plätze besser als gesetzt.

Doppelsieg beim Schnellschach

Beim Finale der Mittelschwäbischen Jugend-Meisterschaft im Schnellschach standen sich 4 Mannschaften gegenüber.

Es spielten je 2 Mannschaften vom Schachklub Klosterlechfeld und vom Schachclub Königsbrunn um den Titel. Jede Mannschaft bestand aus 4 Spielern und einem Ersatzspieler. Das Turnier wurde in einer Doppelrunde gespielt, womit die Mannschaften zweimal aufeinander trafen.

Die Lechfelder Mannschaften setzten sich in allen Begegnungen gegen Königsbrunn durch und schließlich mussten die vereinsinternen Duelle über den Turniersieg entscheiden. Nachdem das erste Spiel unentschieden endete, setzte sich die 2. Mannschaft im zweiten Spiel knapp durch.

Ein toller Erfolg für die Jugendabteilung des Schachklubs Klosterlechfeld.

  1. Mannschaft (2. Platz): Ida Winterkamp, Aaron Höhnberg, Yannick Immler, Lennox Immler, Jonathan Weber

2. Mannschaft (1. Platz): Marcel King, Leon Olfert, Pascal King, Florian Kaspar

 

 

  1. Mannschaft (2. Platz): Ida Winterkamp, Aaron Höhnberg, Yannick Immler, Lennox Immler, Jonathan Weber

Weihnachtsblitzturnier: Ein Turnier mit Tradition

Einer guten alten Tradition folgend, haben wir auch in diesem Jahr zu unserem Weihnachtsblitzturnier eingeladen.

Unser Werner erzeugte im spröden Sitzungssaal der Gemeinde Klosterlechfeld mit seiner reichhaltigen Deko und Glühwein- Lebkuchengeruch eine weihnachtliche Stimmung und schaffte somit die richtige Rahmenbedingung für das Turnier.

Aber leider folgten nur 10 Spieler unserer Einladung. Das Los entschied, dass gleich in der ersten Runde die beiden vermeintlichen Favoriten auf den Turniersieg, Anton Kottmair und Alexander King, gegeneinander antreten mussten. Das Spiel endete hartumkämpft remis und die verbleibenden Spiele gegen das restliche Teilnehmerfeld mussten über den Turniersieg entscheiden. Während der Toni weitere Federn mit einem Remis gegen Pavel Poniotowski und einer Niederlage gegen Wolfgang Kölbl lassen musste, blieb der Alex ohne weiteren Punktverlust. Somit konnte er sich am Ende über den Turniersieg und einen Pokal freuen. Der Toni verteidigte seinen 2. Platz mit einem halben Punkt Vorsprung auf seinen Vereinskollegen Wolfgang Kolb und auf unser punktgleiches Neu-Mitglied Pavel.

Alles in allem fand das Turnier bei allen Teilnehmern wieder einmal guten Anklang und wir hoffen, dass im nächsten Jahr mehr Spieerl unserer Einladung folgen:

 

  1. Alexander King                            SK Klosterlechfeld            8,5 Punkte
  2. Anton Kottmair                            SK Königsbrunn               7,0
  3. Wolfgang Kolb                             SK Königsbrunn                6,5
  4. Pavel Poniotowski                       SK Klosterlechfeld            6,5
  5. Manuel Jahn                                 SK Klosterlechfeld            5,0
  6. Dr. Hans Hornung                       SK Klosterlechfeld            4,5
  7. Wolfgang Kölbl                             SK Klosterlechfeld           2,5
  8. Erik Lehmann                               SK Klosterlechfeld           2,0
  9. Bernd Pilhöfer                              SK Königsbrunn              1,5
  10. Ines Kölbl                                      SK Klosterlechfeld           1,0

Bittere Niederlage in der Schwabenliga I

unglücklich gegen Aichach 3,5 : 4,5 verloren!

Wir hatten die eindeutige Niederlage in der zweiten Runde gegen den Aufstiegsfavoriten Mering gut verkraftet und alle waren guter Dinge, dass wir diese Runde erfolgreicher gestalten können.

Es begann auch sehr vielversprechend, als Wolfgang an Brett 8 in einer klassisch angelegten Partie den Königsflügel seines Gegners im Sturm eroberte und den gegnerischen König „gefangen nahm“. 1:0

An den anderen Brettern war es fast überall ausgeglichen; es konnte noch nicht gesagt werden, wo im Mannschaftsergebnis Caissas Waagschale ausschlagen wird.

Helmut an Brett 7 spielte eine erprobte Abtauschvariante in Aljechin; die Stellung sah remislich nach dem Abtausch der Damen aus, nur war Weiß deutlich besser entwickelt. Daher konnte Weiß mit einem Grundlinienmatt drohen; durch diesen Tempogewinn mit der Mattdrohung verlor Helmut eine Figur. Helmut gab die Partie verloren.

Karsten wählte an Brett 5 eine sehr aggressive Eröffnung mit Schwarz, so dass einem beim Zuschauen Angst werden konnte: sowohl um die gegnerische Stellung als auch um seine Stellung mit der exponierten Dame. Karsten wickele danach günstig ab und dürfte im entstandenen Endspiel mit Schwerfiguren und jeweils schwarzfeldrigem Läufer leicht besser gestanden haben, ohne dass es jedoch eine konkreten Plan gegeben hätte, den optischen Eindruck in einen Sieg ummünzen zu können. Wechselseitig war es ein verdientes Remis.

Jonathan an Brett 4 verlor leider unglücklich. Jonathan spielte die Sizialliansche Eröffnung sehr gediegen und dürfte nach dem Hansschen und Lorenzschen Dafürhalten leicht besser gestanden haben. Der Berichterstatter hat nicht gesehen, wieso dann die Partie verloren ging. Es gilt die alte Regel im Turnierschach, dass man den Ausgang -zum Glück- nicht orakeln kann.

Unser Käpt’n Stefan spielte an Brett 3 „catch me, if you can!“, indem er seine Dame auf dem Königsflügel aktiv einsetzte und zugleich als mögliches Angriffsziel anbot. Hans war, als er Lorenz nach Hause fuhr, in der Nachanalyse der Meinung, dass der frühe Damenausfall in dieser Variante gut war. Der Berichterstatter hat während dem zeitweiligen Hineinschauen in die Partie das ungute Gefühl, wonach es zu viele Angreifer war, die Dame „jagen“ konnten. Nach dem radikalen Aufbrechen der Stellung durch Weiß mit g4, was die Partie im Ergebnis verloren.

Am Spitzenbrett machte es Alexander besser, indem er einen Fide-Meister niederrang. Es war eine feste Bauernkette entstanden, die Alexander für sich vorteilhaft öffnen konnte. Der Berichterstatter hat leider nicht gesehen, wie es zu dem vorteilhaften und gewinnbringenden Abtausch kam. Es war jedenfalls ein großartig herausgespielter Sieg.

Leider machte es Lorenz an Brett 6 nicht so gut wie Alexander. Lorenz konnte in der Eröffnung eine vorteilhafte Stellung erreichen und war nach einem Scheinopfer dem Sieg (scheinbar) sehr nahe. Als Lorenz in der Variantenberechnung den stärksten Fortsetzungszug ausließ, kam es zum Abtausch. In der Computeranalyse wäre auch dieser zweitstärkster Zug gut gewesen, wenn Lorenz in der Abwicklung zunächst den Turm auf f8 getauscht hätte. In der gespielten Partie entstand ein remisliches Endspiel mit jeweils Dame und Springer und Bauern. Zudem konnte sein Gegner aufgrund des Spielzwischenstandes Remis durch Dauerschach herbeiführen.

Der nächste Pechvogel war Hans an Brett 2: Auch Hans ließ in vermeintlich, -vermeintlich hier in Bezug auf die Tatsache, dass man ggf. einen Gewinn am Brett beweisen muss und nicht in einer späteren Analyse,- gewonnener Stellung den besten Fortsetzungszug aus. Das verbliebene Turmendendspiel plus Bauern war erkennbar Remis.

Damit war die unglückliche Niederlage im Mannschaftskampf besiegelt.

3. Runde am 13.12.15 |
1 SK Klosterlechfeld DWZ BC Aichach 1917 DWZ 3½ – 4½
1 1 King, Alexander 2012 1 Mack, Wolfgang 2107 1 – 0
2 2 Hornung, Hans, Dr. 1992 2 Federlin, Arnold 2144 ½ – ½
3 3 Winterkamp, Stefan 1967 3 Martin, Michael 1978 0 – 1
4 4 Kölbl, Jonathan 1967 4 Glaser, Christian 1957 0 – 1
5 5 Birnbaum, Karsten 1918 5 Lenz, Bernhard 1948 ½ – ½
6 6 Heinrich, Lorenz 1873 6 Probsdorfer, Günther 1901 ½ – ½
7 7 Heinrich, Helmut 1877 6 Probsdorfer, Günther 1901 0 – 1
8 8 Koelbl, Wolfgang 1828 8 Kaltenegger, Martin 1832 1 – 0
Schnitt: 1929 Schnitt: 1971

Alle Ergebnisse:

3. Runde am 13.12.15 |
1 SK Klosterlechfeld BC Aichach 1917 3½ – 4½
2 SK Marktoberdorf I SC Friedberg 4 – 4
3 SG Augsburg 1873 SF Bad Grönenbach 5 – 3
4 SK Königsbrunn SK Mering 3½ – 4½

Tabelle:

Schwabenliga 1      2015/2016

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 MPkt BPkt
1. SK Mering ** 6 6 – 0 16,0 – 8,0
2. SK Königsbrunn ** 6 6 4 – 2 15,5 – 8,5
3. SG Augsburg 1873 ** 5 4 – 2 13,0 – 11,0
4. SK Marktoberdorf I ** 4 5 3 – 3 11,5 – 12,5
5. SC Friedberg 2 4 ** 3 – 3 10,5 – 13,5
6. SK Klosterlechfeld 2 ** 2 – 4 11,0 – 13,0
6. BC Aichach 1917 3 ** 2 – 4 11,0 – 13,0
8. SF Bad Grönenbach 2 3 ** 0 – 6 7,5 – 16,5