Archiv der Kategorie: Mannschaften

Schöner Mannschaftssieg in der Schwabenliga I gegen die starken Meringer mit 5:3!

Wir konnten beim ersten Spiel in Kj. 2012 mit Bestbesetzung spielen, was gegen die erwartet starken Meringer auch notwendig war.

Hans konnte an Brett 2 schon in Eröffnung in einer scharfen Variante seine technische Fertigkeit aufzeigen, nachdem sein Gegner in einem Gambit von der Hauptvariante abgewichen war. Nach seinem überraschenden Bauernopfer auf d5 konnte Hans seine eigene Entwicklung schnell forcieren und hatte dann gegen die lange Rochade des Gegners mächtigen Druck aufgebaut. Dies führte dann zu einem weiteren Fehlzug des Gegners, was Hans mit einem glanzvollen Matt in zwei Zügen aufzeigte.

Dennis machte an Brett 5 Remis, nachdem nach der Eröffnung bei jeweils zwei Türmen und zwei Leichtfiguren und bei gleichen Partien offensichtlich „nichts los war“; sein Gegner stand zwar etwas entwickelter und damit aktiver, ohne jedoch irgendeinen Angriffspunkt zu haben. Das solide Remis war die logische Konsequenz.

Bei Helmut war an Brett 7 wäre es ähnlich wie bei Dennis gewesen, d.. h. die Stellung mit jeweils zwei Leichtfiguren und gleichen Bauern stand bewertungstechnisch auf Remis, nur versäumte Helmut, seinen vierzigsten Zug schnell auszuführen, so dass er wegen Zeitüberschreitung verlor. Dies war äußerst schade, da die Stellung offensichtlich auf Remis stand.

Lorenz hatte nach der Eröffnung einen schönen Angriff aufgebaut und riskierte mit einem doppelten Bauernopfer, um ggf. im Angriff gewinnen zu können. Sein Gegner konnte seine Verteidigungsressourcen jeweils so geschickt einsetzen, dass es nicht ganz zum Matt reichte. Lorenz konnte sich dann mit Zugwiederholung ins Dauerschach retten.

Kevin an Brett 4 machte es besser. Dessen Gegner hatte im dreizehnten Zug seinen guten schwarzfeldrigen Läufer gegen den sog. schlechten Läufer von Weiß getauscht. Kevin konnte damit seinen versiert vorgetragenen Angriff auf der h-Linie nach und nach verstärken und gewann souverän.

Am dritten Brett spielte Alexander eine solide Eröffnung und eine schön geführte Partie. Leider sah der Berichterstatter nicht, wie es dann zu dem Remis kam, da der Berichterstatter gerade mit eigener Zeitnot zu kämpfen hatte.

Stefan an Brett 8 machte schon in der Eröffnung einen überlegenen Eindruck, d. h. wenn man als Spieler nach der Eröffnung wählen dürfte, welche Stellung man fortführen will, wäre es sicherlich die weiße Stellung von Stefan gewesen. Stefan konnte dann seinen erkennbaren Positionsvorteil sicher verwerten und gewann überzeugend.

Damit waren 4,5 Brettpunkte und somit der Mannschaftssieg unter Dach und Fach!

Toll anzusehen war, wie Lukas am Spitzenbrett in einer französischen Stellung mit Schwarz einen kleinen Stellungsvorteil „herausquetschte“, indem er die einzig offene Trennungslinie „belagern“ konnte. Im verbliebenen Turmendspiel konnte er dadurch temporär ein Plus von zwei getrennten Freibauern herausspielen, nur war sein König auf der achten Reihe eingesperrt. Damit war klar, dass Lukas einen Bauern wieder verlieren wird und meistens sind dann die Turmendspiele mit nur einem Mehrbauern Remis. Auch hier einigte man sich nach langem Kampf auf ein Remis.

Insgesamt war es ein schöner Mannschaftssieg, da wieder an allen acht Bretter schöne, umkämpfte Partien zu sehen waren. Dass wir heute die Nase leicht vorne hatten, war dann um so erfreulicher.

5. Runde am 15.01.12
1 SK Klosterlechfeld I DWZ SK Mering DWZ 5 – 3
1 1 Melzner, Lukas 2169 1 Andersen, Jens Knud 2138 ½ – ½
2 2 Hornung, Hans, Dr. 2056 3 Straub, Peter 2064 1 – 0
3 3 King, Alexander 2003 4 Neiß, Josef Martin 1983 ½ – ½
4 4 Steffen, Kevin 2067 5 Hund, Gerhard 1980 1 – 0
5 5 Heinl, Dennis 1849 6 Rebitzer, Winfried 1895 ½ – ½
6 6 Heinrich, Lorenz 1976 7 Schaub, Manfred 1906 ½ – ½
7 7 Heinrich, Helmut 1950 9 Achatz, Georg 1995 0 – 1
8 8 Winterkamp, Stefan 1908 11 Stoll, Stefan 1866 1 – 0
Schnitt: 1997 Schnitt: 1978
 Die weiteren Ergebnisse:

5. Runde am 15.01.12 |
1 SK Klosterlechfeld I SK Mering 5 – 3
2 SG Kötz/Ichenhausen I SK 1908 Göggingen 2 – 6
3 SK Friedberg TSV Wertingen 1862 5½ – 2½
4 SF Bad Grönenbach SK Königsbrunn 3 – 5
Tabelle:

Schwabenliga 1

2011/2012

 

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 MPkt BPkt
1. SK Königsbrunn ** 3 5 8 – 2 21,5 – 18,5
2. SK 1908 Göggingen ** 6 5 8 – 0 21,0 – 11,0
3. SK Klosterlechfeld I ** 5 6 – 4 25,0 – 15,0
4. SK Friedberg ** 6 6 – 2 19,5 – 12,5
5. SG Kötz/Ichenhausen I 2 ** 4 – 6 18,0 – 22,0
6. SK Mering 3 3 ** 4 – 4 17,0 – 15,0
7. SC Sonthofen 5 ** 4 – 4 16,5 – 15,5
8. TSV Wertingen 1862 ** 0 – 10 12,5 – 27,5
9. SF Bad Grönenbach 3 ½ 2 ** 0 – 8 9,0 – 23,0

Jugend-Weihnachtsfeier 2011

Am 17.12. fand die Jugend-Weihnachtsfeier im Rathaus statt. Dies war wieder ein besonderer Höhepunkt und ein idealer Abschluss einer großartigen Jugend-Saison. Von 14:00 – 17:00 Uhr wurden traditionell Spiele (z.B. Montagsmaler), zahlreiche vereinsinterne Ehrungen (Vereinsturnier, …) und die berühmte Tombola durchgeführt. Außerdem kam weihnachtliche Stimmung durch entsprechende Musik, Plätzchen essen und Kinderpunsch trinken auf. Die drei Jugendleiter Alexander King, Christiane Spindler und Manuel Jahn sowie der 2. Vorstand Werner Schestak führten durch das Programm. Viele Jugendliche und Eltern besuchten einen gelungenen Jahresabschluss 2011.

Vierte unterliegt zu viert gegen Türkheim/Bad Wörishofen II

Die Vierte konnte in der 2. Runde der B-Klasse gegen Türkheim/Bad Wörishofen II leider nur mit vier Spielern antreten. Stefan Riedmiller spielte Remis, und Marius Almannstötter konnte in seinem fünften Spiel für uns, seinen fünften Sieg einfahren! Anbei die Ergebnisse im einzelnen:


SC Türkheim/Bad Wörishofen 2 SK Klosterlechfeld 4

4½-1½

Lux, Werner 1 Breitwieser, Wilhelm

1-0

Barth, Erik 2 Förster, Christian

1-0

Sattler, Henri 3 Riedmiller, Stefan

½

Roell, Horst 4 Kaspar, Florian

+ –

Riedel, Natanel 5 Grashei, Martin

+ –

Werny, Marian 24 Allmanstötter, Marius

0-1

Wichtiger Sieg in der Schwabenliga I

Gegen Wertingen 5,5:2,5 gewonnen!

Wir mußten wieder mehrere Spieler ersetzen, was leider die zweite Mannschaft, die zeitgleich gegen Marktoberdorf spielte, „ausbaden“ mußte. Die zweite Mannschaft verlor ersatzgeschwächt 1:7. Daher gilt zunächst der Dank der ersten Mannschaft der zweiten Mannschaft im allgemeinen und den mitspielenden Ersatzspielern im besonderen.

Hans spielte -wie immer- die Eröffnung stark und präzise. Es gab so Hefte mit Testaufgaben für Eröffnungen, wo man pro Eröffnung 100 Punkte „gewinnen“ konnte, wenn man alles richtig gemacht hat. Ich vermute sehr stark, dass Hans heute -symbolisch gesehen- die 100-Punkte nahezu eingesammelt hat; zumindest war die gegnerische Schlußstellung am Ende nur noch ein Torso. [Für seinen überraschenden Turmeinschlag gebe ich noch einen Bonuspunkt dazu.]

Lukas spielte am ersten Brett positionell sehr stark in einer Variante von Französisch und konnte dank der überlegenen Stellung auf dem Damenflügel einen Bauerngewinn drohen. Bei dem Versuch des Gegners, sich durch Abtausch zu entlasten, kam es durch einen spektakulärem Ablenkungszug zu einem Turmgewinn; die vermeintliche Deckungsfigur was schlichtweg überlastet.

Lorenz spielte heute aggressiv mit Schwarz, nachdem sein Gegner einen Bauernvorstoß zugelassen hatte. Lorenz mußte dann zwar letztlich einen Abtausch zulassen, nur blieb ihm der starke schwarze Läufer auf d4. Nach dem Abtausch der Damen und dem unmittelbar danach folgenden Abtausch der Türme in der c-Linie hatte Lorenz den Vorteil des entfernten Freibauers bei gleichfarbigen Läufern und einem näher zum Freibauern stehenden König. Lorenz drückte den Freibauern konsequent durch und gewann durch Zeitüberschreitung.

Stefan hatte heute schachlich nicht seinen besten Tag und verlor. Darin war sicherlich die heutige Terminenge nicht ganz unschuldig.

Wolfgang überspielte seinen Gegner und hatte, als der Berichterstatter hinzukam, einen ganzen Turm mehr.

Äußerst schade war der Partieausgang bei Ines, die technisch super spielte und klar auf Gewinn stand. Leider verlor sie dann in Zeitnot etwas den Faden, indem sie zunächst den wichtigen Bauern auf d5 einstellte und damit den zunächst abgesperrten gegnerischen Springer wieder zum Leben erweckte. Dass dann zum Blattfall -nach der Partie- noch eine „Diskussion“ über den 40-sten Zug von Schwarz kann der Berichterstatter nur dahingehend trösten, dass uns Spielern der ersten Mannschaft dies auch ein Mal in ähnlicher Weise in der Regionalliga passiert war. Damals -es ist ein paar Jahre her- hat es uns den möglichen Aufstieg „gekostet“ und heute ist im Ergebnis -wir reden vom Mannschaftsergebnis- is‘ nix passiert. Wie bei allen Tatsachenentscheidungen in Sport und Spiel gilt, „c’est la vie“, wie’s ein Franzose formulieren würde und fairplay ist leider auch eine subjektive Sichtweise.

Das im obigen Sinne „Nichts passiert ist“, lag dann daran, dass der Gegner von Helmut eine zwingende Mattvariante ausgelassen hat und ein weiteres Mal mit einer ähnlichen Kombination den Turmgewinn, so dass dann die Partie ins Remis verflachte. Damit waren 4,5 Punkt eingefahren.

Zu guter letzt spielte Andreas eine Betonbauernkette, auch wenn Schwarz einen Freibauern in der B-Linie bis auf b2 bringen konnte. Nur mangels Nachschub konnte Andreas bequem verteidigen und seinerseits nach und nach die eigenen Bauern in Gang setzen. Nach dem Abtausch der Läufer einschl. dem Abtausch des Freibauern auf b2 spielte Andreas das verbliebene Turmendspiel „wie an der Playstation“. Es war meisterlich, wie er seinen Turm aktiv platzierte, einerseits um seine eigenen Bauern zu unterstützen und andererseits, bei Verteidigungszügen des Gegners, einfach weiter(e) Bauer(n) „abzuräumen“. Wenn ich das Testheft zu Eröffnungen bei Hans erwähnt habe, gibt es gleiche Aufgabenhefte für Endspiele und hier wären auch nahezu 100 Punkte -wieder symbolisch- für die Turmendspielführung zu vergeben.

Klare Niederlage gegen Schwabmünchen I

In der 1. Runde der Kreisklasse Mittelschwaben mußten wir auswärts beim Aufstiegs Mitfavoriten Schwabmünchen I antreten. Mit drei Ersatzspielern, und von den DWZ Zahlen her, waren wir hier mehr als nur ein krasser Außenseiter. Es enwickelten sich dennoch sehr spannende Spiele, bei denen wir uns nach harten Kampf  mit 6 – 2 geschlagen geben mußten. Von Ergebniss her, klinkt alles klar, aber es hätten durchaus einige Partien, die für uns sehr unglücklich waren, anders laufen können.

Schwabmünchen I – Klosterlechfeld III                                               6 – 2

Unglückliche Niederlage in der Schwabenliga I gegen starke Königsbrunner 3,5:4,5 verloren!

Es war von Anfang an klar, dass es gegen die Königsbrunner schwer werden würde, zu gewinnen. Zunächst gilt der Dank unseren Ersatzspielern, die die erste Mannschaft nicht nur ergänzen, sondern sich immer wieder als starker Rückhalt zeigen. Dass an jedem Brett sowohl gewonnen wie verloren werden kann, liegt in der Natur der Sache, nur haben wir Ersatzspieler, die jederzeit für Punkte gut sind. So konnten wir guten Mutes in das schwierige Match gehen.

Lorenz ging es an Brett 4 entsprechend vorsichtig an und machte gegen „Meister“ Friedrich nach der Eröffnung Remis, bevor beide Parteien am Scheideweg standen, welcher Plan für aktives Spiel bzw. für die entsprechende Verteidigung gewählt würde.

Helmut an Brett 5 stand nach guter Eröffnung plötzlich deswegen schlechter, weil sein Gegner ohne Gefahr die lange Rochade wählen konnte und selbst auf die weiße Königsstellung enormen Druck in der g- und h-Linie und der langen Diagonale von Lb7 aufbauen konnte. Die Partie ging verlustig.

Andreas ging es leider nicht besser: er übersah in der Eröffnung einen notwendigen Entwicklungszug, um die schwarzen Bauern am Vormarsch zu stoppen und sah sich danach zwei verbundenen Freibauern gegenüber. Der Versuch, die beiden Bauern mit einem Läufereinschlag aufzulösen, ging schief, da Schwarz nebenbei auch noch Familienschach kontern konnte und zugleich, bei Nichttausch der Damen, der Turm auf a1 ungedeckt hing.

Kevin an Brett 3 konnte mit einer tollen Angriffsstellung glänzen: er konnte zum einen den schwarzen König in der Mitte festhalten und zum andern sämtliche Leicht- und Schwerfiguren entwickeln, während Schwarz keine Möglichkeit mehr mehr hatte, die eigenen Figuren vernünftig zu entwickeln und dem eigenen König zu schützen. Es war schlichtweg eine perfekte Angriffsstellung, auch wenn die Eröffnung die überlegene

Als dann Hans ein strategisches Handgemenge an Brett 2 verlor, nachdem Hans eine schnellere Entwicklung des Damenflügels ausgelassen hatte und sich sein Gegner sehr geschickt und gekonnt gegen die direkten und indirekten Angriffe verteidigte, wurde der Zwischenstand „eng“.

Die drei verbliebenene Partien waren somit das berühmte Zünglein an der Waage:

Zum ersten machte Stefan in seiner positionell schön geführten Partie mit gesicherter Königsstellung und gedecktem Freibauern mächtig viel Druck. Um diesen Druck aufzuhalten, opferte Weiß einen Springer. Nur nutzte Stefan dann die freigewordenen Felder äußerst wirksam aus und konnte zunächst mit einer Fesselung mit dem schwarzfeldrigen Läufer eine Qualität gewinnen, um dann mit Damentausch in ein leicht gewonnenes Endspiel abzuwickeln. Dies war technisch eine sehr feine Klinge.

Zum zweiten zeigte Manuel seine kämpferische Klasse und konnte mit einem geschickten Opfer ein für ihn günstiges Endspiel mit aktiver Dame plus Leichtfiguren gegen Türme plus Leichtfiguren erreichen. Es kam dann zwar zum Rück-Abtausch der Dame gegen einen Turm gegen Springer, nur waren dafür die Freibauern von Manuel einen Zug schneller als die Freibauern des Gegners auf dem Umwandlungsfeld. Dies führte zu einem unwiderstehlichen Mattangriff gegen den eingesperrten weißen König.

Damit stand es vor der letzten Partie am Spitzenbrett 3,5:3,5:

Lukas spielte eine Eröffnung mit einer offenen Trennungslinie (d-Linie) und leichtem Raumvorteil für Lukas. In einer für den Kommentator zu komplexen Stellung, -irgendwie hingen wechselseitig mehrere Leichtfiguren bzw. wurden mit Zwischendrohungen entlastet-, also in einer sehr komplexen Stellung führte die „Auflösung“ der Stellung zu einem noch komplexeren Endspiel mit Dame gegen drei Leichtfiguren. Leider konnte Lukas die drei Leichtfiguren nicht daran hindern, sich nach und nach zu entwickeln und dann im Zusammenwirken die rückständigen Bauern von Lukas auf dem Damenflügel zu erorbern. Somit konnte sich Schwarz einen Freibauern auf dem Damenflügel verschaffen und zugleich ein etwaiges Dauerschach verhindern.

Im Ergebnis aller Partien war es eine unglückliche Niederlage, da insbesondere der große Kampf an Brett 1 auch ein Remis Wert gewesen wäre, nur „hätte“ und „wäre“ sind nicht zählbare Helfer.